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Some of the poems I've written a long time ago..
©by me




Sturz in die Höhe

Sie steht im Raum
Der leer
Doch brechend voll.
Wände rücken näher
Halt unendlich fern.
Es strömt auf sie herein
Doch erreichen
Kann es sie nicht.
Sie schreit,
Doch kein Laut entrinnt.

Jeder schaut
Niemand nimmt wahr
Alles gebrochen
Kein Gips kann helfen.

Umgeben von Hüllen
Unter Strom
Sie kann es nicht begreifen.

Geht in die Knie
Unter dem Gewicht

Rot.

Jetzt.

Licht.

26.8.06



Kannst Du?

Nimmst Du den Schein der Sonne
Als solche wahr?
Siehst Du
Wie der Strom davonfließt?

Was fühlst Du
Wenn Dich die Nacht umarmt,
Kannst Du es verstehen?
Was erkennst Du,
Wenn du in den Himmel blickst,
Willst Du es erkennen?

Kannst Du die Sterne sehen
Die hinter den Wolken verborgen sind?
Kannst Du ihre Gedanken lesen,
Eins mit ihnen werden,
Kannst Du?

Wirst Du glücklich auf dieser Welt
Oder löst Du Dich los?

Ist es das,
Wonach Du suchst?
Denkst Du
Du findest es hier?
Kannst Du verweilen,
Kannst Du?

Glaubst Du,
Dass Hoffnung besteht
Denn sie wurde verschluckt
Vom Leben

Wirst Du glücklich auf dieser Welt
Oder löst Du Dich los?

Kannst Du?

26.08.06




Was übrig bleibt bin ich

Der Mond steht hoch am Himmel
Ein Käuzchen schreit-
Einsam und verlassen
Zerreißt die Stille
Klingt nach Verzweiflung
Ein Ort voller Gefühle
Ein Ort voller Emotionen
Und doch nur
Totes Fleisch.
Steine ragen aus der Erde
Mit Namen
Und Zahlen.

Ich knie vor dem Grab
Kann es immernoch nicht glauben
Warum hast Du mcih verlassen
Wieso tust Du mir das an?

Du glaubtest,
Das Leben hätte Dich verraten
Hättest alles verspielt
Wärest nichts mehr wert.

Du lässt mich alleine,
Allein,
In dieser falschen Welt,
Dass ich Dich liebe
War Dir egal.

Du hattest jeden Willen aufgegeben
Hast es nichtmals mehr versucht
Bin ich Dir denn gar nichts wert?
Sagtest,ich wäre alles für Dich
Und warfst mich fort
Zusammen mit Deinem Leben.
Du hast versprochen,
Mich zu beschützen-
Und was tust Du jetzt?

Wind kommt auf,
Ein Rascheln
In den Blättern
Das Licht auf dem Grab
Beginnt zu flackern.

Nun fehlt ein Stück
In meinem Inneren,
Du hast es herausgerissen
Und mitgenommen.
Nie wieder
Wird die Lücke sich schließen.

Weißt Du,
Wie ich mich fühle?
Weißt Du,
Wie es mir geht?
Wirst es niemals
Mehr erfahren.

So viel
Hätt ich Dir noch gern gesagt
So viel
Noch für Dich getan.
Hätte ich Dich nicht doch
Retten können?
Was habe ich falsch gemacht?
Wir hatten noch alles vor uns,
Doch Du,
Du dachtest nur an Dich.

Kannst Du mich jetzt gerade sehen?
Wie ich hier knie
Voller Tränen,
Erde
Und Blut?!
Ist es das,
Was Du Dir gewünscht hast?
Mich am Boden zu sehen
Alleine
In dieser gottverdammten Welt?!
Wenn es das ist,
Dann hattest Du
Meine Liebe
Wirklich nicht verdient.
Niemals
Werde ich es herausfinden können
Und es wird niemanden mehr geben
Für den ich so viel empfinden kann
Wie für Dich.

Ich war immer für Dich da
Habe Dich nie alleine gelassen
Hätte alles für Dich getan.
Und trotzdem
Reichte Dir das anscheinend nicht.

Nicht nur Dein Leben
Hast Du zerstört
Sondern auch meins
Und so fühle ich jetzt
Nur noch Trauer und Verzweiflung
Obwohl ich Dich
Eigentlich
Dafür hassen sollte.

Das Grablicht flackert
Und erlischt.


18.05.05



Kein Leben

Über der Landschaft,
Still und friedlich im Morgengrau,
Hängen dichte Nebelschwaden,
Verhindern jede Sicht.
Der große See ist zugefroren,
Eine glänzende Eisschicht
Darunter nur Schwarz.
Kein Leben.
Am Ufer
Ranken knorrige Bäume empor,
Groß,
Bedrohlich.
Dünne Äste,
Kein einziges Blatt,
Kein Leben.
Einzig ein schmaler Fluss
In dem sich noch das Wasser regt.

Das rote Licht
Der aufgehenden Sonne
Verschwindet sofort
Hinter dunklen Wolken
Oder ist es der Nebel,
Der es bannt?

Ein junger Vogel
Hüpft einsam durchs Gras,
Welches gefroren,
Beinhaltet kein Leben mehr.
Der eisige Wind
Zerfrisst
Lässt die Bäume erzittern,
Äste schlagend krachend aneinander.

Der kleine Vogel
Er sucht verzweifelt
Doch findet nichts
Und selbst das ist schon zu viel.

01.09.2005



Tears upton your face
I see the tears upon your face
Your eyes are empty
Your soul is hurt.
Please tell me,
How can I help?
You say
No,no one can help.

You're all alone,
No one cares for you,
That's what you think,
Isn't it?
For you,
There's no tomorrow,
No hope,
Nothing that keeps you alive.

When I see those tears upon your face,
I'm still breaking inside.
I've been always there for you
Haven't noticed my own feelings.
You mustn't go
You have to fight
Where will come other times in life.

So don't give up
Look forwards to them.
I know how youl feel
I felt this before
So believe in me
It will go on.
I can't do anything more for you
You have to decide this on your own,
But please,
Don't leave me alone.

08.09.05



Wo bist Du?
Mein Blick schweift durch den leeren Raum
Durch das Fenster
Auf die Straße.
Wo bist Du,kann Dich nicht mehr sehen,
Was geschah,
Was ist passiert,
Dass Du nicht mehr bei mir bist?

Ich will Dich zurück
Ich will Dich hier bei mir,
Damit ich wieder fühlen kann.
Warum bist Du jetzt nicht hier,
Wo ich Dich doch so sehr brauche?

Grau in Grau ist meine Welt
Nichts macht mich mehr aufmerksam
Doch suche verzweifelt Zeichen von Dir.
Wo bist Du,
Komm zurück zu mir
Denn nur an Deiner Seite
Besteht noch Hoffnung.

Wo bist Du,
Hast Du mich vergessen?
Wo bist Du,
Vermisse Dich so sehr.
Wo bist Du,
Komm endlich zurück zu mir
Denn ich lebe schließlich
Nur für Dich.


08.09.05



Und Vor Ihr Ist Der Tod
Sie steht am Ufer
Des weiten Meers
Mit Tränen im Gesicht
Ihr Blick unendlich weit,
Weit weg von dieser Welt.
Die Sterne glitzern auf dem Wasser
Funkelnd
Glasklar
Unermüdlich.
Hoch am Himmel
Steht der Vollmond
Erhellt den Strand
Sieht traurig aus.

Und sie steht am Ufer
Weiß nicht,
Was sie machen soll,
Was das Leben ihr noch schenken kann.
Eiskaltes Wasser
Umschließt ihre Füße
Doch sie merkt es nicht
Sie fühlt es nicht.
Schon zu oft hat sie umsonst gefühlt,
Zu oft wurde sie verletzt
Zu lange stand sie alleine da.

Nathlos,
In der Ferne
Wird das schwarze Meer zum Horizont
Was sich wohl dort verbirgt,
In der Dunkelheit der Nacht?

Sie steht weinend in der Flut
Und weiß nun,
Alles war umsonst.
Zerbrochen am Leben
Verloren in der Trauer
Allein
Verlassen
Seelisch tot.

Sie stürzt verzweifelt in die Wellen
Erstickt fast
An ihren vielen Tränen.
Der Saum ihres Kleides
Ist nass und schwer
Sie kommt schlecht voran
Wie so oft im Leben.

Das Wasser steigt ihr bis zur Hüfte,
Doch sie hält nicht an.
Ihre Kräfte lassen nach,
Doch umkehren wird sie nicht.
Sie sieht nur noch ihn,
Den,
Den sie sich schon so lange wünschte
Nichts
Lässt sich nun noch rückgängig machen.

Sie stolpert,
Eine Welle schlägt ihr ins Gesicht.
Ein letztes Mal blickt sie sich um
Vor den Mond zieht eine Wolke,
Verdunkelt die Welt,
Vertieft den Schmerz.

Sie schaut nach Vorn,
Und weiß,
Nun ist sie ihm ganz nah.
Sie stolpert wieder,
Lässt sich fallen,
Breitet die Arme aus
Bereit für den,
Der sie erwartet.
Und mit einem schwachen Lächeln
Auf den Lippen
Lässt sie es geschehen.

Die Wolke zieht weiter
Der Mond
Erblickt wieder das Meer
Es ist still
Und leer.


14.05.05





Finished

Emptyness around me
Silence
You can only hear my weeping.
My life is going on
But maybe soon without me
I've made too much mistakes
I suffer from the truth.
Life is cruel
You can't stop it
Even if you want.
There are always people
Who care for you
Who worry about you
And I don't want to hurt them.
But I can't see any sense
For going on
For fighting again.
Can't fight any more
Not even one other time
I'm broken by this world
For me
It's finished
I'm not strong enough
I'm too fragile
For this world
For life
I can feel the end

I'm sorry.
Sorry for everything I ever have done.

26.02.05



Wie der Tod
Ich weiß nicht,
Was ich fühlen soll
Ich weiß nicht,
Was ich glauben soll
Ob es sich überhaupt noch lohnt
Darüber nachzudenken.
Komme von einer Autobahn
Mit vielen Spuren
In eine Sackgasse
Ohne Wendehebel.
Kein Zurück
Kein Entkommen.
Alles sieht so trostlos aus.
Mein Ziel vor Augen
Fest im Blick
Nur noch ein Wenig
Hält uns getrennt.
Ich bin egoistisch
Doch trotzdem
Will ich nicht
Dass wegen mir
Jemand leiden muss
Nicht die,
Die mich lieben,
Wo es doch so wenig sind.
Und wenn sie aufhören,
Für mich zu empfinden,
Wenn ich ihnen gleich wäre,
Dann könnte ich gehn.
Dann gäbe es nichts mehr,
Was nich hier hält.

Ich möchte wissen,
Wie der Tod schmeckt
Ob mit ihm alles besser wird.

Ich möchte wissen,
Wie der Tod schmeckt,
Ob er mir bringt,
Was ich mir wünsche

Habe Angst vor der Einsamkeit
Was,
Wenn dort niemand ist?
Schrecke zurück vor der Entgültigkeit,
Kann niemals zurück
Das ist mir bewusst.
Hoffe,der Tod
Ist ein besseres Leben
Zusammen mit dem,
Was mich hier hält

Möchte wissen,
Wie der Tod schmeckt
Werde es wissen
Falls sich nicht doch noch
Bald aus meiner Sackgasse
Ein Weg hinaus
Auftut.

25.02.05




Ein Stück neue Haut
Tiefe Schnitte
In meiner Haut
Jeder
Seine eigene Geschichte.
Ich liebe sie,
Ich hasse sie,
Genauso wie mich selbst.
Sie sind ein Teil von mir,
Machen mich aus,
Ohne sie
Wäre ich nicht,
Was ich bin.
Der Schmerz tat gut,
Das Blut befreite,
Ich wusste wieder,
Dass ich noch lebte.
Sie änderten wenig
An meiner Lage
Aber trotzdem
Gaben sie mir neuen Mut.
Sie passen auf mich auf,
Dass ich acht geb,
Da ich nun weiß
Was die Folgen sein können.
Wie schnell alles gehen kann
Und dass ein Gefühl niemals vergeht.
Übrig bleiben
Diese Narben
Kalt,tief und hart,
Nur ein kurzes Stück andere Haut,
Doch wenn man genau hinhört
Singen sie,
Jede einzelne,
Ein langes Lied.


24.02.05



Blutrausch
Ein rotes Rinnsal
Auf der Haut,
Unermüdlich
Läuft es seinen Weg.
Ich verfolge es
Mit meiner Zunge,
Lasse nichts aus,
Verschwende nichts.
Rot
Werden meine Lippen
Ich schlucke genüsslich.
Der süßliche Geschmack
Die Wärme
Die Farbe
All das betört mich.
Erneut schneide ich mir in die Haut,
Ein Geräusch,
Als würde Papier zerschnitten.
Rosanes Fleisch
Kommt zum Vorschein,
Langsam
Füllt sich die Lücke der Haut mir Blut.
Liebe diesen Anblick
Doch kann ich nicht warten,
Die Gier überkommt mich
Zum wiederholten Male.
Wieder frisst das Messer meine Haut
Wieder
Wird alles verdammt schnell rot.
Es tropft meinen Arm hinab,
Ich presse meine Lippen auf die Haut
Trinke.
Mein Kinn
Blutgetränkt
Rote Tropfen
In meinem Gesicht.
Beiße mir selbst
In die Haut,
Will noch mehr,
Kann es nicht stoppen.
Mir wird schwindelig
Sehe nur noch Rot.
Irgendwann
Erlahmt das Blut,
Ich kann mich loßreißen
Gewinne die Kontrolle zurück.
Mein Atem beruhigt sich,
Wasche mir das Gesicht,
Über den Körper
Und kleide mich an.
Dann,
Mit einem glücklichen Lächeln
Öffne ich die Tür
Und kehre zurück
In den Alltag.

24.02.05




Ohne Dich
Täglich siehst Du,
Wie ich mich quäle,
Wie ich leide
Unter all dieser Last.
Willst mir helfen,
Mich befreien,
Doch du verzweifelst,
Denkst,
Du könntest nichts tun.
Würdest nicht genug tun.
Doch in Wahrheit
Hilfst Du mehr
Als sonst jemand
Helfen könnte.

Die Aufmerksamkeit,
Die Du mir schenkst,
Ist mehr
Als ich jeh erhoffte.
Die Zuneigung,
Die Liebe,
Die Du mir gibst,
Ist weit mehr,
Als ich verdiene.

Allein der Gedanke an Dich
Hält mich am Leben,
Er rettete mich schon oft,
Wenn es fast zu spät war.

Ohne Dich
Würde ich zerbrechen
Würde ich sie aufgeben,
Diese elende Welt.
Habe Angst,
Dich zu verlieren,
Denn das wäre mein entgültiger Tod.

Ich möchte nicht,
Dass du dich sorgst,
Denn das habe ich nicht verdient.
Ich will nicht,
Dass jemand meinetwegen leidet
Das ist nicht nötig,das bin ich nicht wert.
Ich kann es nicht zulassen.

Leide schon genug,
Ohne zu sehen,
Wie andere es wegen mir tun.
Das kann ich nicht verantworten.

Der Schmerz,
Dich traurig zu sehen,
Ist schlimmer,
Als jeder andere Schmerz.

Verlass mich nicht,
Liebe mich,
Nur bei Dir
Kann ich glücklich sein.

Doch bitte,
Füge Dir wegen mir
Niemals mehr
Schmerzen zu.
Denn darunter
Leide ich noch viel mehr,
Als unter all den anderen Dingen.
Ich bitte Dich,tu soetwas nicht
Denn dieses Schuldgefühl
Zerstört mich innerlich.

Bin bereit,
Alles zu schaffen,
Immer wieder versuchen,
Aufzustehen,
All das zu besiegen.

Dass Du mich akzeptierst,
So wie ich bin,
Und mich trotzdem nicht hassen kannst,
Ist etwas,
Was nicht viele tun.

Ohne dich
Wäre ich verloren,
Ein Schatten meiner selbst,
Und schon längst tot.
Ich liebe Dich,
Und es wird niemals wieder jemanden geben,
Für den ich soviel empfinden kann
Wie für Dich.

22.01.05



Versag des Tages
Ich wäre gern weit weg von hier
Weg von der Trauer dieser Welt.
Seh keinen Sinn mehr,
Hier zu weilen,
Schaffe es nicht
Bin zu schwach.

All die bunten,grellen Farben die blenden,
Die lächelnde doch falsche Welt
Die alltägliche Freudlosigkeit,
So schmerzvoll
Ich hasse sie,
Ertrag sie nicht,

Noch am Morgen
Wünsch ich die Nacht
In ihrer strahlenden Schönheit.

Der Mond am Himmel
Er ruft nach mir
Ich träume mich zu ihm hinauf.
Will auferstehen
Um wieder zu fühlen
Kann hier nicht atmen,
Gedankengänge gelähmt
Stehe im reißenden Wind.

Ein trunkeneer Schleier
Zieht über mich
Seh die Sonne
Untergehn,
Glutrot
Und voller Tränen
Versinkt sie im Meer.

Dunkelheit beherrscht die Welt
In ihren prachtvollen Farben
Erfüllt mich,
Umschließt mich sanft.

Die fließenden Sterne
Leben auf
Der Vater ist tot
Endlich sind sie frei.

Blicke hinab in mein Reich
Welches glänzt perfekter denn je.
Mond wirft sein Licht hinab
Und strahlend vor Glück.
Der gellende Nebel
Steigt rasend hinab.

Flüsse strömen
Glitzernd rot pulsieren sie
An den Ort
Wo Leben endet
Doch beginnt,
Schmerz nicht zerstörend
Trauer nicht zerreißend
Denn unendlich schön.

Es fiel der Tag
Nacht fing mich auf.


21.09.05



Kerzentränen
Tränen sickern aus den Augen,
Einsam,hilflos,unverstanden.
Genau wie ich.
Rinnen das Gesicht hinab.
Heiße,brennende Tränen.
Ob irgendjemand sie versteht?
Sie schmücken mein kaltes,blasses gesicht
Mit Verzweifelung und Traurigkeit.
Schwarze Schminke begleitet sie,
Entstellt mein Gesicht noch mehr.
Irgendwo enden die schwarzen Streifen,
Haben keine Kraft mehr,
Wie die Wachsspur eienr Kerze
Verlaufen,werden kalt.
Die Tränen tuen gut,
Das Zittern tut gut.
Mein Kopf beginnt zu schmerzen
Den tränen macht das nichts.
Angstvoll blick' ich in den Spiegel
Grüne Augen starren mich an.
Heraus aus einem fremden Gesicht.
Das Grün,einst strahlend und offen
Ist erdunkelt,fast verstaubt.
Zu lange sah ich sie nicht lächeln,
Hatten wenig Grund dazu.
Haben sie verlernt zu strahlen?
Genau wie ich
Verlernt zu hoffen?
Müde sehen sie nun aus,
Keine Aussicht zu erwachen.
Warten auf die Ewigkeit.
Das laute Schluchzen,
Das zerreißende Wimmern,
Beides bleibt wie so oft ungehört.
Lohnt es sich,zu kämpfen
Oder für immer aufzugeben?
Gekämpft habe ich schon genug,
Das Ergebnis täglich sehend.
Liebe
Sie ist das einzige,was mich noch am Leben hält.
Ohne sie
Gäbe es keinen Grund
Ohen sie
Würde ich untergehen
Ohne diese eine.
Und noch einmal schaue ich in den Spiegel,
In das Gesicht,was mir so fremd.
Die verschmierte Schminke
Die zitternden Lippen
Und die verwischte Spur der Tränen,
Gestorben,
Nie erreicht ihr Ziel.
Die Augen verschließen sich immer mehr.
Sie flackern wie eine Kerze,
Die durch Sauerstoffmangel
Langsam udn qualvoll erstickt.
Übrig bleibt,
Als letzte Botschaft,
Nur noch eine Spur von getrocknetetn Tränen,
Für immer in die Haut gebrannt.

20.12.04




Wiederbelebung
Das Messer streicht über die Haut
Kalt,eisig,fest entschlossen.
Tränen laufen über mein Gesicht.,
Tränen der Verzweifelung.
Spricht denn niemand meine Sprache?
Bin ich wirklich ganz allein?
Warum versteht mich niemand?
Oder bin ich es,die nichts versteht?
Ereignisse überschlagen sich,
Gefühle erdrücken mich,
Reißen mich entzwei.
Die Klinge blitzt im Kerzenlicht
Ein Hoffnungsschimmer
Im Nichts.
Sanft legt sie sich auf meinen Arm,
Streichelt mich,
Stärkt mich.
Umso stärker beißt sie zu,
Frisst sich in meine Haut hinein.
Rücksichtslos,gierig,immer tiefer in die Haut.
Beachtet mein Gewimmer nicht.
Schmerzen durchfahren meinen Körper
Er steht unter Strom.
Ich spüre wieder Leben in mir,
dass da noch etwas ist.
Der Schmerz ist unerträglich,
Doch zugleich auch unerträglich schön.
Ich bin nicht alleine,
Der Schmerz ist immernoch bei mir.
Ich bin noch nicht tot.
Das Blut rinnt mir den Arm hinunter,
Warm,belebend,wunderschön.
Gierig sauge ich es auf.
Langsam läuft es mir die Kehle runter,
Durchfliesst mich.
Erwärmt mich.
Es schmeckt so gut.
Erneut schlägt das Messer in den Arm,
Immer fester,immer heftiger.
Zieht einen langen,tiefen Strich.
Es tut weh
Es tut so weh
Doch beenden kann ich's nicht.
Ziehe es über meinen Körper,
Eine rote Spur verbleibt.
Schmerz betäubt mich,
Raubt mir den Verstand.
Doch er macht mich glücklich,
Für mich ist er das höchste Glück.
Mein Körper wehrt sich
Mein Geist verlangt es
Mein Körper verbietet es
Doch ich,
Ich brauche es
Zum Überleben.


20.12.04



TrümmerWelten
Einsamkeit zerdrückt mich,
Erstickt mich.
Keine luft zum Atmen,
Keine Luft zum Leben.
Leben.
Was ist Leben?
Den Tag zu genießen,
Zufriedenheit
Oder einfach nur zu existieren?
Wo es doch sowieso niemanden stört.
Jeder denkt nur an sich,versucht krampfhaft,
Sein Dasein zu genießen,
Nimmt alles in Kauf,
Nur um sich einzureden,er wäre glücklich
Am Ende ist sowieso alles fort.
Spricht denn Keiner meine Sprache?
Warum bin ich so anders als ihr?
Warum kann niemand akzeptieren,,
Dass ich so bin,wie ich bin?
Ich fühle mich fremd in dieser Welt,
Möchte entfliehen.
Habe schon oft von einem Neuanfang geträumt,
Habe geglaubt,
Habe versucht,
Bin gescheitert.
Wieso gelingt mir nichtmals das?!
Ist es so unmöglich,
Sein GLück zu finden?
Ich bin auf der Suche nach meinem Weg
Bin mir nicht sicher,wo ich lang soll.
Eine große Schlucht vor mir,ein Ende
Was darin ist,bleibt mir verborgen.
Ich will es wissen,
Will es spüren
Obwohl es kein Zurück merh gibt.
Doch wieso sollte ich zurück,
Wo ich dort so anders bin?
Ich stürze mich in die Nacht,
Möchte Leben,endlich Leben,
Nur nicht in dieser vertracken Welt!!!

...Es ist der Tod,der uns Trost und Leben schenkt..

september '04




Die Nacht

Die Nacht

Schwarz und endlos erscheint sie mir
Umhüllt mich,faszinert mich,
Zieht mich in ihren Bann.
Will nicht entkommen,will nicht zurück.
Ich will wissen,was sie mir bringt.
Ob ich hier glücklich sein kann,
So,wie ich anderswo nicht sein konnte.
Fühle mich frei,endlich befreit
Von meinem Körper,
Vón meinen Fesseln.
Bin bereit,bereit zu leben,
Jetzt,wo alles anders ist.
Ein helles Licht erscheint,ganz plötzlich,
Zerrt an mir,will mich zurück.
Es stört in diesem schwarzen Reich,
Hat hier nichts verloren.
ich trete es weg,will es nicht haben,
Kenne es schon,brachte mir kein Glück.
Klammer mich an die schwarze Schönheit
Das grelle Licht blendet mich.
Ich hasse es,will niemlas zurück.
Das Licht lässt von mir ab,
Erlischt ganz langsam,kann nichts mehr tun,
Werde es niemals wiedersehen.
Lasse mich fallen in die Nacht
Auf der Suche nach meinem Glück.
Der Tag ist tot,
Für immer Nacht.

Juni '04



Ein Hauch von Zuneigung
Es war keine Liebe auf den ersten Blick
Ein Hauch von Zuneigung,nicht vorhanden.
Keine Gefühle,Gleichgültigkeit
Vielleicht Hass
Oder nicht?
Unüberwindlicher Stolz
Nun ist auch er vorbei.
Ein Hauch von Zuneigung,viel mehr
Liebe ist entflammt
Unbändig,grenzenlos
Tänen des Glücks
Endloser Horizomt
Ein Hauch von Zuneigung,bald Pflichtgefühl
Ein Kampf der Herzen,
Ist die Liebe grenzenlos?
Ein Hauch von Zuneigung,existiert nicht mehr.

Juli '03



Für Immer
Vieles,was einst war,ging vorbei.
Vieles,was einst war,wird niemals wieder sein.
Vieles,was nicht war,kam neu dazu.
Vieles,was sein wird,ist noch nicht.
Vieles,was ist,wird gehen.
irgendwann hört alles auf.
Selbst du wirst gehen,
Nur die Erinnerung wird weilen.
Doch du warst,
Du bist
Und du wirst sein
Für immer lebendig
Denn Erinnerung ist nicht vergänglich.

Juli '03




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